Yoga ist viel mehr als ein Trend und viel mehr als reine Gymnastik. Diese Bewegungsform verbindet Atmung, Bewegung, Koordination und Stressabbau.
Aber baut man durch Yoga auch Muskeln auf? Ist Yoga Krafttraining oder zumindest damit vergleichbar? Was kann eine regelmäßige Yogapraxis noch für den Körper leisten?
Das Wichtigste auf einen Blick: Baut man durch Yoga Muskeln auf?
- Funktionelle Kraft: Yoga fördert den Muskelaufbau durch intensive, langanhaltende Körperspannung.
- Aktivierung der Tiefenmuskulatur: Fast jede Asana beansprucht die Core-Stabilität sowie tiefliegende Muskelgruppen, die im Alltag oft zu kurz kommen.
- Ganzheitliche Effekte: Neben der Kraft werden auch deine Balancefähigkeit, Koordination und das Bindegewebe effektiv stimuliert.
- Ernährungsphysiologische Unterstützung: Vitamine und Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium tragen zu einer normalen Muskelfunktion bei und unterstützen deinen Körper optimal.
Wie baut man beim Yoga Muskeln auf?
Yoga trainiert die Muskeln, aber das funktioniert anders als beim Krafttraining im Fitnessstudio.
Die Muskeln werden nämlich durch anhaltende Körperspannung und das Halten von Positionen intensiv beansprucht. Klassischer Muskelaufbau (Hypertrophie) hingegen entsteht, wenn Muskeln regelmäßig gegen hohe Widerstände arbeiten. Das geschieht zum Beispiel beim Gerätetraining im Fitnessstudio. Beim Yoga gibt es diese hohen Widerstände nicht im gleichen Ausmaß.
Das Ergebnis von regelmäßiger Yogapraxis kann beeindruckend sein: Ein verbesserter Muskeltonus, mehr funktionelle Kraft und eine bessere Körperkontrolle sind möglich. Ganz eindeutig ist also Yoga Krafttraining. Aber es kann noch so viel mehr leisten!
Welche Muskeln trainiert man beim Yoga wirklich?
Yoga ist ein Ganzkörper-Training, bei dem fast alle Muskelgruppen beansprucht werden. Vor allem die oft vernachlässigte Tiefenmuskulatur wird bei der Yogapraxis aktiviert.
Fast jede Position (im Yoga Asana genannt) fordert Core-Stabilität, also die Kraft rund um Bauch, Rücken und Becken. Dazu kommen Beine, Gesäß, Schultern und Arme. Wer regelmäßig Yoga praktiziert, merkt schnell: Manche Muskeln, die im Alltag kaum genutzt werden, sind beim Training spürbar. Genau da beginnt das Muskeltraining.
Welche Muskeln werden bei der Yogaübung herabschauender Hund beansprucht?
Möchtest du noch genauer wissen, welche Muskeln beim Yoga aktiviert werden? Schauen wir uns den herabschauenden Hund als konkretes Beispiel an! Bei dieser bekannten Asana trainierst du eine ganze Reihe von Muskelgruppen gleichzeitig:
- Oberkörper: Für den herabschauenden Hund brauchst du die Deltamuskeln an den Schultern, den Trizeps sowie die gesamte Rotatorenmanschette zur Schulterstabilisierung.
- Rumpf: Rückenstrecker und gerade sowie schräge Bauchmuskulatur sind die ganze Zeit gefordert.
- Unterkörper: Die Übung beansprucht und dehnt die Wadenmuskulatur, die Muskeln an der Oberschenkelrückseite und die Fußsohlenmuskeln. Die Glutealmuskulatur im Po arbeitet aktiv mit.
Die Besonderheit: Beim herabschauenden Hund arbeiten viele Muskeln gleichzeitig isometrisch. Sie halten also die Spannung, ohne sich zu verkürzen. Genau das ist typisch für Yoga und erklärt auch, warum dieser Sport so anstrengend und effektiv sein kann.
Wie kann Yoga auf die Balance wirken?
Krafttraining ist nicht die einzige mögliche positive Wirkung von Yoga. Auch die Balancefähigkeit kann durch eine regelmäßige Yogapraxis beansprucht werden.
Beim Yoga trainierst du die sogenannte Propriozeption. Das ist die Fähigkeit des Körpers, seine eigene Position wahrzunehmen. Durch das ständige, feine Nachregulieren in Gleichgewichtspositionen wird genau diese Fähigkeit angesprochen. Sie trainiert die Koordination und die Reaktionsfähigkeit und das wiederum kann positive Auswirkungen im Alltag, im Sport und beim Altern haben.
Welche Wirkung kann Yoga auf das Bindegewebe ausüben?
Auch das Bindegewebe kann beim Yoga profitieren: Faszien, Sehnen und Bänder werden durch Dehnung und sanften Zug stimuliert. Das kann nicht nur die Beweglichkeit beeinflussen: Ein intaktes Bindegewebe ist das Fundament deiner gesamten Körperstruktur. Es lohnt sich deshalb, dieser komplexen Gewebestruktur ein wenig mehr Aufmerksamkeit zu widmen.
Welche Rolle spielen die richtigen Nährstoffe beim Yoga?
Eine ausgewogene Ernährung ist beim Thema Nährstoffe natürlich immer das A und O. Zusätzliche Unterstützung bieten hochwertige Nahrungsergänzungsmittel wie unser beliebtes Bundle SILICIUM PRIME:
Es enthält Calcium, das unter anderem zu einer normalen Muskelfunktion und einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt, sowie Magnesium, das zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt und das Elektrolytgleichgewicht unterstützt. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen und einer normalen Muskelfunktion bei. Vitamin K trägt ebenfalls zur Erhaltung normaler Knochen bei und ergänzt Vitamin D optimal.
Generell gilt: Yoga ist ein echter Allrounder für dein allgemeines Wohlbefinden. Die passenden Nährstoffe unterstützen deinen Körper beim Sport und im Alltag. Probiere es aus!
